Rachepsalmen als Therapiehilfe
Er sprach im März auf einer Tagung des Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden) in Teterow. Das Treffen stand unter dem Motto „Rache ist süß“. Jürma zufolge erinnern die Rachepsalmen daran, „dass es in der Welt das Böse gibt und dass Gott es hasst“. Auch in der Seelsorge hätten solche Psalmen ihren Platz. Es sei besser, Aggressionen in biblischer Sprache durchzuspielen als in der freien Phantasie. Das könne helfen, auf eigene Feindworte und Rachetaten zu verzichten. Jürma ist Vizepräsident des estnischen Baptistenbunds. Der 85.000 Mitglieder zählende deutsche Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden pflegt eine Partnerschaft mit dem estnischen Baptistenbund. Die deutschen Baptisten unterstützen besonders die Gemeindegründungsarbeit. Zum estnischen Baptistenbund gehören 84 Gemeinden mit rund 6.000 Mitgliedern.
Quelle:
Evangelische Nachrichtenagentur idea
12.03.2006

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